Narrows, bis ĂĽber die Knie im Virgin River

Die Erforschung dieses tief in die Felslandschaft hineinreichenden Canyons verbunden mit ständigem waten im Wasser des Virgin River kann man schon als kleines Abenteuer bezeichnen.
Bei günstigem Wasserstand reicht der Virgin River selten übers Knie. Es gibt aber viele tiefere Stellen die gefunden und umgangen werden wollen. Auch die an manchen Stellen starke Strömung ist nicht zu unterschätzen.

Die Wanderung beginnt im flachen Wasser des Virgin River welches bald tiefer wird.

Die Blicke entlang der steilen Wände nach oben sind sehr beeindruckend und machen uns unsere ware Grösse bewusst.

Ab hier sind die Bilder mit einem DV-Camcorder gemacht und daher von schlechterer Qualität.

Am Anfang des Waterwalking findet man Holzstöcke am Ufer liegen. Besser sind aber mitgebrachte Teleskopstöcke an die man schon gewöhnt ist. Ganz ohne diese Tast- und Gehhilfen sollte man sich nicht auf die Tour begeben.

Beim antreten des RĂĽckweges geht es gleich in tiefes Wasser. Gut wenn man dabei Grundsicht, sprich klares Wasser, hat.

Wieder zurĂĽck, nahe dem Anfang der Tour werden die Narrows wieder  zu einer “zivileren” Gegend :-).

 

 

 

Sand und Steinchen werden aus den Schuhen gewaschen. Die FĂĽsse sind jetzt blitzsauber, ganz ohne Hornhaut :-).
Beim ersten Narrowbesuch hatten wir Trekkingsandalen an. Mit den Zehen stösst man aber oft an Steinbrocken unter Wasser was der Wanderfreude recht abträglich ist. Nach der Tour wurden die nicht mehr ganz neuen Schuhe entsorgt.

Aus unserer Erfahrung (drei Narrowbesuche von jeweils 8 Stunden) sollte man die Tour nur bei klarem Wasser antreten. Die vorletzte Tour haben wir bei trübem Wasser unternommen wobei die “Navigation” im Wasser doch recht schwierig war und wir uns um tiefere Stellen herumtasten mussten. Das kostet mehr Zeit und ist viel anstrengender als bei Grundsicht.
Ein Besuch im Visitor Center zum erfragen der Wetterlage ist sehr zu empfehlen. Auch ein in grösserer Entfernung niedergehendes Gewitter kann bald zu einem nicht erwartetem Anstieg des Wasserspiegels führen. Ist man einige Stunden in den Canyon hineingewandert kommt man möglicherweise nicht rechtzeitig wieder heraus. Dies bedeutet dann eine höher gelegene Stelle aufzusuchen, soweit erreichbar, und auf Rettung zu warten.

 

 

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