Meine Technik

Warum RAW-Format und selten JPEG-Format?


RAW-Format,

Dynamik-Umfang liegt bei 10-14 Bit und verfĂŒgt ĂŒber 4096 Helligkeitsstufen je Farbkanal.

Vorteile:

höchst möglicher Informationsgehalt der Bilddatei, keine Komprimierung bei der Aufnahme. Farben, Kontraste, Helligkeiten, SÀttigung und SchÀrfe eines Fotos können im Nachhinein verÀndert werden. Verschiedene Filter sind anwendbar.

Mit 10, 12 oder 14 Bit haben die Aufnahmen einen deutlich höheren Informationsgehalt. Die Möglichkeiten mit RAW sind sehr groß so das wir das Beste aus der Kamera herausholen können.

Nachteile:

große Dateien, lĂ€ngere Entwicklungszeit als bei JPEG,

viel Speicherplatz erforderlich, jedes Bild muß entwickelt werden.

 

 

JPEG-Format,

Dynamik-Umfang liegt bei 8 Bit und verfĂŒgt ĂŒber 256 Helligkeitsstufen je Farbkanal.

Vorteile:

kleine Dateien, wenig Speicherplatz erforderlich, mehr Serienbilder aufnehmbar. JPEG ist Standard und kann von nahezu jedem Programm gelesen werden.

Nachteile:

hohe Kompression, wenig Bearbeitungsspielraum, bei jedem Speichern wird erneut komprimiert dabei geht immer ein Teil der ursprĂŒnglichen Information verloren was am Ende die BildqualitĂ€t verschlechtert. Aufnahmen werden direkt in der Kamera bearbeitet z.B. Weissabgleich wird verĂ€ndert und SchĂ€rfung durchgefĂŒhrt.

Panoramafotografie

mit Stativ und Panoramakopf, dafĂŒr gibt es zahlreiche Panoramaköpfe am Markt.

Der bekannteste ist wohl das Novoflex VR-System aus einer Winkelschiene mit 2 Panoramaplatten.

Andere Hersteller fertigen Àhnliche Systeme.

Welches das richtige ist muss vom Anwender selbst herausgefunden werden. Dazu gibt es viele Tests und Beschreibungen
im Internet.

Ich habe einige Zeit mit dem Novoflex gearbeitet es aber inzwischen wieder abgegeben.

Heute mache ich meine Panos weitgehend aus freier Hand. Gestitcht werden die Bilder mit PTGui Pro wobei es nur
selten Probleme gibt.
PhotoStudio Pro 3 nutze ich seit kurzem auch wobei die MenĂŒs in Deutscher Sprache sind. FĂŒr meine Arbeitsweise
benötige ich derzeit keinen Panoramakopf da ich nur FlĂ€chenpanos bis etwa 140° erstelle. FĂŒr Kugel- und Zylinderpanos ist natĂŒrlich ein PanoKopf erforderlich. Auch fĂŒr mehrreihige FlĂ€chenpanos, also mehrere Reihen von Bildern ĂŒbereinander, benötigt man einen Panoramakopf.

* inzwischen verfĂŒge ich ĂŒber einen PT4Pano-Kopf der auf vier meiner Fujifilm Objektive angepasst wurde. Damit können jetzt auch Fisheye-Panos angefertigt werden. Er ist leicht, klein und kann daher auch auf Reisen dabei sein.


Stative

FĂŒr grosse Kameras hatte ich die dazu erforderlichen schweren Stative im Einsatz.

Heute mit APS-C Format Kamera genĂŒgt ein leichteres Carbon oder auch Alu Stativ. Dabei achte ich darauf das es einige Kg mehr als mein höchstes Kameragewicht als Sicherheit tragen kann. Es vibriert viel weniger als ein besonders
leichtes Stativ.

Mit Kugelkopf komme ich auf 2 Kg. FĂŒr Fahrradtouren besitze ich ein leichtes TogoPod Stativ welches seinen Platz in der Seitentasche am GepĂ€cktrĂ€ger findet.


Stativköpfe

Mit einem Kugelkopf ist man am universellsten ausgerĂŒstet. Nachteil ist aber wenn man nur eine Ebene verstellen möchte geht das nicht. Beim lockern der Feststellschraube verstellt sich die andere Ebene auch.
Ein 3-Wege Kopf kann das Problem lösen da hier immer nur eine Ebene verstellt werden kann. Allerdings haben diese Teile dann auch 3 Hebel die beim Transport und Handling stören können.


PrÀzises Einstellen des Kopfes

Der Stativkopf, egal ob Kugel oder 3-Wege, sollte gezielt ausgesucht werden. Besonders ist darauf zu achten das nicht alle Köpfe die anvisierte Einstellung beibehalten wenn die Feststellschraube angezogen wird. Viele sacken nach und verschieben dabei die zuvor gewÀhlte Einstellung wieder. Dies geschieht vorwiegend wenn die Kamera nach oben oder unten ausgerichtet wird.

 


Winkelsucher

waren fĂŒr Kameras ohne Klappdisplay eine gute Hilfe da man damit auch in BodennĂ€he Aufnahmen realisieren konnte ohne sich auf den Boden legen zu mĂŒssen.
Moderne Kameras, speziel DSLM kennen dieses Problem nicht mehr da oft mit Dreh- oder Klappdisplay ausgestattet.

 


Kameras

DSLR sind Spiegelrefexkameras mit eingebautem Spiegel der sich wĂ€hrend der Aufnahme nach oben klappt um den Weg fĂŒr das Licht zum Sensor freizumachen. Daher auch schwerer als DSLM Kameras die ohne Spiegel auskommen. Es besteht die Gefahr von Verwacklungen bei Langzeitaufnahmen wenn der Spiegel nicht mit einem extra Hebel/MenĂŒpunkt vor der Aufnahme hochgeklappt werden kann.

 DSLM sind spiegllose Kameras mit elektronischem Sucher und Display. Hierbei entfĂ€llt die Gefahr von Verwacklungen durch den Spiegelschlag.  Außerdem sind sie und die dazugehörigen Objektive wesentlich leichter als DSLRs.

 

Filter in der Digitalfotografie

Inzwischen sind fĂŒr digitale Aufnahmen nur noch wenige Filter sinnvoll. Dies sind Polfilter, Grau- und Grauverlauffilter.
Vielleicht auch noch einige Effektfilter. Alle anderen aus der analogen Fotografie bekannten Filter bringen keine Vorteile mehr bei der digitalen Aufnahme. Ein Polfilter muss sein weil er auch in Photoshop niemals so nachgebildet werden kann als in Natura.

Mit Grauffiltern lassen sich z.B. fließendes Wasser, Wellen am Strand, WasserfĂ€lle, ziehende Wolken usw. gestalterisch verfeinern.
Grauverlauffilter dienen dazu um z.B. harte Kontraste und hellen Himmel abzumildern so das dabei ein ausgewogenes
Bildergebnis zu stande kommt. In meiner Tasche stecken 100x150er Grauverlauffilter 0,6, und 0,9 in Soft- + HardausfĂŒhrung, der passende Halter dazu und Adapterringe fĂŒr verschiedene Filterdurchmesser der Objektive.
In die Adapterringe kann ein extrem flacher Polfilter eingeschraubt werden, was die Verwendung des ganzen sehr vereinfacht.
Außerdem noch je ein Big Stopper 1,8 und 3,0 der das Licht um 6 und 10 Belichtungwerte reduziert.
Und fĂŒr Sonnenbeobachtungen wie So-Finsternis ein Solar Eclipse Filter 10x10cm.



Analoges Bildmaterial

ist im Archiv noch reichlich in Form von Negativen und Dias verschiedener Formate vorhanden.

Analoges Bildmaterial Scannen

Nach und nach werden die besten/wichtigsten Bilder herausgesucht und ĂŒber einen Filmscanner digitalisiert.

Dies ist ein zeitraubender Vorgang der nicht so gerne durchgefĂŒhrt wird aber letztlich doch sein muss.

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