Titelbild der Webseite Canyonlands

    Canyonlands National Park

von Moab aus in knapp einer Stunde zu erreichen. Die verschiedenen Bereiche zeigen ganz unterschiedliche Naturschönheiten.
Auf der Parkstrasse erreicht man ein Visitor Center und mehrere View Points mit tollen Tiefblicken
auf die Canyon Landschaften und den Colorado River.

Verfügt man über einen Geländewagen (4-WD) ist es möglich von Moab aus in den unteren Teil von Canyonlands zu fahren.
Auf dem White Rim Trail ist es möglich mehrere Tage, mit Übernachtung auf primitiv Campgrounds,
nahezu den ganzen Park im unteren Bereich zu umfahren. Ein nicht ganz einfach zu bekommendes
Permit ist dazu allerdings erforderlich.
Eine empfehlenswerte Überlegung.

 

Blick durch den Mesa Arch ins Canyonland
Blick durch den Mesa Arch ins Canyonland.
Island in the Sky Section.
Unterwegs auf der Potash Road
Auf der Potash Road fahren wir zum Canyonlands Park

Vorbei an Potash, einem Werk das der Salzgewinnung dient, kommen wir langsam nach Canyonlands hinein.
Nach Potash nutzen wir den Jeep Trail der später in den White Rim Trail übergeht und zu vielen schönen Stellen
im Park führt. Für eine Rundtour auf diesem Trail sollte man sich 2 oder mehr Tage Zeit nehmen.

Hier stehen wir direkt an der grossen Schleife des Colorado River die man vom höher gelegenen Dead Horse Point aus toll fotografieren kann.

Von oben (Dead Horse Point) sieht das ganze dann so aus.

Nach Einfahrt in die rote Landschaft sahen wir einige Kilometer vor uns dunkle Wolken und bald auch ein Gewitter aufziehen. Nach etwa einer Stunde, das Gewitter hatte sich abgeregnet und die Sonne schien wieder, wurde es auf der bis hierher trockenen Road plötzlich nass. Eine Mini-Flash Floot hatte den Creek den die Road immer wieder querte erreicht und “wälzte” sich zu Tal.

Wir hatten noch weitere Querungen in denen Wasser sprudelte zu meistern. Zu unserem Glück war die Durchfahrtshöhe noch gut zu bewältigen. Bei höheren Wasserständen wäre sicher eine Umkehr notwendig geworden.

    Shafer Trail

Wir entschlossen uns jetzt nicht weiter ins Valley hinein zu fahren und nutzten einen Abzweig der uns bald zum Shafer Trail führte.
Hier war die Road schon wieder recht gut abgetrocknet und wir wagten den Aufstieg.
Einige Fahrzeuge waren hier unterwegs aber nicht alle kamen ohne Probleme nach oben zurück auf die Park Road.


Kurze Teilansicht des Shafer Trails.
Auf aufgeweichter Road unterwegs. Zwei Ranger Trucks sicherten die “Unfallstelle” und halfen den Unglücksraben beim Flottmachen ihres Jeeps mit dem sie in den Graben gerutscht waren.

False Kiva, in der Island in the Sky Section





Ein mystischer Ort der nicht leicht zu finden ist.
Im Visitor Center fragten wir nach der False Kiva. Die Rangerin zeigte
uns daraufhin 4 Bilder in der Grösse 10x15 cm.
Darauf war ein alter Jeep Tail einige Felstürme und das Felslabyrint
unterhalb der Felsenhöhle welche die Kiva beherbergt abgebildet.

Parken vor einer Linkskurve nahe des Alcove Spring Trailhead Schildes.
Dann 200 m auf der Strasse zurück laufen und rechts hinab einem
alten Jeep Trail folgen.

Es gibt Fussspuren, bald findet man auch Steinmännchen. Weiter
steil abwärts bis sich ein Talkessel unter uns öffnet und der
Candlestick Tower zu sehen ist. (Felsspitze im Bildhintergrund).

Von der Kiva ist nichts zu sehen. Weiter steil abwärts und wir sehen
eine Höhle hoch über uns in der Felswand. Darin vermuten wir die Kiva.
Unterhalb der Höhle wechseln wir auf die linke Seite und beginnen den
Aufstieg.

Erst ganz zum Schluss schiebt sich die False Kiva ins Blickfeld.
Kurz vor Sunset wird man hier das passende Fotolicht vorfinden.
Wir machen uns nach 17 Uhr auf den Rückweg. Um 18 Uhr treffen wir,
wieder am Auto, zwei Fotografen die uns nach dem Weg fragen.
Für sie könnte es leicht zu spät werden noch gutes Fotolicht zu erwischen. 

False Kiva in voller Pracht, an einem späten Nachmittag im Oktober

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