Titelbild der Webseite Cathedral Valley

Cathedral Valley

  Zeitig am Morgen haben wir unseren Camper am Fruita Campground  verlassen und sind mit einem
  am Abend zuvor in Torrey gemieteten Jeep gestartet. Kurz hinter dem Abzweig zur Nottom Road
  biegen wir links ab, inzwischen ausgeschildert, und queren den Freemont River durch eine Furt um
  in das Cathedral Valley zu fahren.
  Die ersten Meilen sind nicht sonderlich interessant.
  Spätestens mit erreichen der Bentonite Hills ändert sich das jedoch dramatisch.
  Unser Besuch fand Anfang Mai statt.

Am Nachmittag zuvor haben wir mit dem Vermieter verhandelt und  durften den Jeep von Torrey aus gleich
mitnehmen. Wir mussten allerdings versprechen am Abend nicht mehr damit zu fahren.
Das ersparte uns am Morgen der Tour eine Fahrt nach Torrey und zurück sowie viel Zeit, weil wir den Jeep
frühestens ab 8 Uhr bekommen hätten.

Bentonite Hills

Auf dem Weg durch die Bentonite Hills bieten sich wunderschöne Motive. Ganz besonders wenn man früh genug vor Ort ist.
Wir waren ganz allein unterwegs in diesem schönen Gebiet.

Noch liegen diese Formen im Schatten.
Aber in Kürze werden sie von der Morgensonne beleuchtet.
Erste Sonnenstrahlen erreichen die neben der Road in einer Senke liegenden Hills.
Die Road durch die Bentonite Hills
Erst wenn alles voll in der Sonne liegt zeigen sich die Reize dieser Landschaft.
Weiss und rot, verzauberte Felslandschaft

Unterwegs im Cathedral Valley

Dieses Plateau (nahe Hartnet Junction) erreichen wir etwa 1 1/2 Stunden später. Hier befindet sich ein primitiv Campground
ohne Service, also kein Wasser usw.
Die Sicht auf das Valley könnte hier besser nicht sein.
Der Weg hinab ins Valley führt über eine sehr steinige Strecke auf der einem das Auto zeitweilig leid tut.
Mit vorsichtiger Fahrweise überwinden wir aber auch diese Tücken. 


Unten angekommen wird die Strecke sandig und wir suchen uns eine Ausweiche um den Jeep zu parken. Auf einem schmalen Trail erkunden wir die Felsnadeln und gelangen bis ans hintere Ende der Gruppe.
Einige Meilen weiter. Folgt man dieser Road die von der Hauptroute in nordwestlicher Richtung abzweigt sollte man irgendwann zum Highway 72 kommen. Wir haben sie ein Stück erkundet sind aber bald wieder umgekehrt weil keine interessanten Motive zu finden waren und der Zustand auch nicht besonders war. Würde man das Cathedral Valley schon an dieser Stelle verlassen entgingen einem die besten Highlights der Rundtour.

Ein besonderes Highlight finden wir einige Meilen später bei den Temples of the Sun and of the Moon.

Ganz in der Nähe entdecken wir einen grossen “Scherbenhaufen”, Glas Mountain genannt. Er steht ganz allein
hier und sein entstehen gibt uns Rätsel auf. Die Natur hat hier grosse Glasblöcke zusammengebacken und aufgeschichtet.
Es handelt sich um Quarzgestein das wie Glas aussieht bzw. Glas ist.

Der Glas Mountain in der Übersicht . . .
. . . und ganz nah.
Temple of the Sun im Vordergrund
und Temple of the Moon links daneben.
Panorama Temple of the Moon
Die Road durch das Cathedral Valley verfügt über rockige Stellen und Sandlöcher im Talbereich aber auch gut zu fahrende Abschnitte.


Einige Meilen vor erreichen des Highway 24 nahe Caineville gibt es noch einen Abschnitt mit Felsstufen auf der Road
welche noch zu überwinden sind. Mit unserem 4wd Jeep hatten wir keine Probleme, mit einem Pkw könnte es wegen
evtl. fehlender Bodenfreiheit aber welche geben.

Eine Durchquerung des Freemont Rivers bei River Fort ist mit einem Pkw nicht möglich.
Empfehlung: Jeep mit hohem Radstand benutzen, gibt es in Torrey zu mieten sofern man nicht schon einen dabei hat.

Am Ende der Route finden sich diese Felsen welche auch zu den Bentonite Hills gehören sollen.

River Fort

Wenn die Tour von Caineville, also anders herum, gestartet wurde kommt man später am Nachmittag bei River Fort an und muss dann den Freemont River durchfahren.

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