Titelbild der Webseite The Subway

    The Subway

 Wir starten vom Watchman Campground im Zion Park bei klarem
 Sternenhimmel. Nach 42 Minuten und 23 Meilen haben wir mit unserem
 Wohnmobil (RV 22 ft.) den Left Fork Trailhead Parkplatz erreicht.
 Es beginnt gerade zu dämmern.  
 Mit Stirnlampen begeben wir uns auf den leicht abfallenden Pfad der sich
 durch den Wald zum Rande des Left Fork Canyon schlängelt.

Parkplatz an dem die Subway Tour beginnt
An diesem Parkplatz beginnt die Tour.




Am oberen Rand des Canyons angekommen sehen wir
erstmals wie tief wir den steilen Abhang hinab müssen
um zum Talgrund des Left Fork Creek zu kommen.
Unten angekommen ist es gut sich die Aufstiegsstelle
für den Rückweg zu merken.
Der Left Fork führt relativ wenig Wasser, hat aber immer
wieder tiefe Ponds die schlecht zu überwinden sind.

Update aus 2011

Bei Tageslicht haben wir den Trail vom Parkplatz zum Canyon nochmal besucht. Einige Bilder davon zeigen wir hier.

Durch Wald zum Canyon
Durch Wald führt der Trail zum Canyon.

Erster Blick auf den Abstiegshang, steil mit viel Geröll.
Pfadspur am Hang zum Canyon
Hinweis am Eingang zum Canyon.
Nur schwer ist die Pfadspur zwischen den Büschen zu erkennen.
Blick in den Canyon des Left Fork Creeks
Blick auf den Grund des Canyons durch den sich der Left Fork Creek schlängelt.
Rote steile Canyonwände am Rande des Creek
Gegenüberliegende Canyonwände im Schatten.
Pfadspur am Hang
Canyonhang mit sichtbarer Pfadspur.
Ganz unten ein Etappenziel, der Left Fork Creek. An seinem Rand geht es tiefer in die Schlucht hinein.

Ab hier geht es weiter mit unserem ersten Besuch der Subway.

Nach einiger Zeit entlang des Left Fork mit zahlreichen Seitenwechseln (Ufer zu Ufer) erreichen wir diesen Fall.

Flache Stufe mit kleinen Wasserfällen

Oft findet man sich auf ausgetretenen Pfadspuren die dann aber in dichten Uferbewuchs führen und man muss sich
einen anderen Weg suchen. Dabei queren wir oft den Creek um auf der anderen Seite ein Stück besser voranzukommen.

Durch einen engen Minikanal schiesst das Wasser hindurch
Dieser Mini-Wasserfall der in einer kleinen Spalte im flachen Boden entlang rauscht ist eines der Highlights dieser Tour.
Kleine Wasserfälle an Felsstufe im Bett des Creek
Mitte Oktober ist auch im Canyon der Indian Summer eingezogen und hat das Laub der Bäume gelb gefärbt.
  • Nach dieser Kurve im engen Canyon erreichen wir die Subway

Der Canyon liegt die ganze Zeit unseres Anmarsches zur Subway im Schatten der umgebenden Berge. Nach vier
Stunden erreichen wir unser Ziel den Tunnel der Subway.
Sieht man sie zum ersten mal ist man schon beeindruckt von diesem Bauwerk der Natur, auch wenn es sich nur
um einen schmalen Felseinschnitt handelt.

  • Im Tunnel der Subway mit Wasserponds

In der Subway sind wir für die nächsten zwei Stunden die einzigen Besucher und können in aller Ruhe unsere Motive aussuchen und
erkunden wie es hinter der Subway weitergeht. Dort ist aber wegen tiefer Ponds kein weiterkommen zu einem im Creekbett hängenden
Baumstamm den der Fotograf Fatali meisterlich abgelichtet hat.

Wenig Wasser läuft über glattgeschliffenen Fels
Bei niedrigem Wasserstand bietet die Subway schöne Motive an.

Nur bei niedrigem Wasserstand ist es möglich solche Aufnahmen zu machen. Ein mehr an Wasser würde die Stimmung zerstören.
Ebenso schmutziges Wasser nach Regenfällen.

Kleiner Wasserfall im Creek
Auf dem Rückweg lacht die Sonne bis zum Creek herab und wir können unsere mitgebrachten Vorräte in der Sonne vertilgen.
Herbstlich gefärbtes Blatt im Wasser

Zurück geht es besser weil wir jetzt wissen wo wir den Creek überqueren müssen. Gezählt war es 21 Überquerungen auf dem Rückweg + 20 mal auf dem Hinweg ergibt 41 mal über dicke und rutschige Felsbrocken zu klettern und dabei nicht im Wasser zu landen.

Herbstliche Laubfärbung an den Bäumen

Gehzeiten:
Hinweg ab Auto 4,23 Std., (Trailhead bis Canyon 23 Min.).
Strecke: 9 1/2 Meilen <-->.
Aufenthalt in der Subway mit Pause 2 Std. und ganz allein!
Erst bei unserem Aufbruch erscheinen weitere Besucher im Subway Tunnel.

Mit Fotografie ca. 11 Std. unterwegs.
Der steile Aufstieg über den Geröllhang kostet gegen Ende der Tour noch mal richtig Puste.
Oben angekommen folgen noch 20 Min. sanft ansteigender Weg durch den Wald zum Auto.:-)

Fazit: Sehr anstrengend aber lohnenswert.

Link zum Backountry Planner im PDF-Format:
www.nps.gov/zion/planyourvisit/upload/2009/BackcountryPlanner_2_22_09.pdf

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