Titelbild der Webseite Angels Landing

 

           Angels Landing

 

Recht imposant sieht der 453 m über den Talboden hinausragende Gipfel von Angels Landing aus.
Für seine Besteigung brauchten wir 2 1/4 Stunden. Nachdem der Talboden verlassen ist
führt der Pfad längere Zeit über Serpentinen steil bergauf. Dabei bewegt man sich in einer
Schlucht am Massiv entlang immer im Schatten des Berges.
Am Sattel angekommen geniest man schon die ersten Tiefblicke. Geht der Blick nach oben
ist der weitere steile Aufstieg, teilweise etwas ausgesetzt, zu erkennen.
Vom Gipfel sieht man aber noch wenig. Über Felsstufen die teilweise mit Ketten gesichert sind
klettert man immer höher.

Dieser zweite Teil des Anstieges ist nichts für unsichere Geher. Auch sollte man schwindelfrei sein.
Bei unserem Besuch wurden wir Zeugen wie ein Amerikaner seine Partnerin über diese Strecke nach
oben dirigierte bzw. zwang.
Zum Glück mussten wir beim Abstieg nicht mehr Zeuge sein. Die Frau hatte richtig Angst und tat uns leid.

In steilen Serpentinen führt der Trail nach oben
Blick auf unsere bereits zurückgelegte Wegstrecke.
Tief unter uns breitet sich der Zion Canyon aus.
Ab hier beginnt die Kletterei in der Felswand nach Angels Landing
Bis zu diesem Punkt kann jeder kommen. Der weitere Anstieg wird schwieriger weil klettern und ausgesetzt angesagt ist. An einigen Stellen helfen aber Ketten als Sicherung über ausgesetzte Passagen hinweg.
Die roten Kreise zeigen Personen auf dem Weg nach oben. Nach dem obersten Kreis biegt der Pfad rechts um die Felsnase herum zum Gipfel.
Wanderer auf dem Gipfel von Angels Landing

Oben angekommen bietet sich eine tolle Sicht in die Schluchten des Zion Canyons. Ganz winzig sieht man die
Shuttlebusse im Tal fahren. Beim Abstieg kamen uns weitere “Kletterer” entgegen und wir mussten an manchen
Stellen etwas warten und den Gegenverkehr vorbeilassen. Die Tour auf diesen Gipfel hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Dabei wurden wir an frühere Jahre erinnert als wir auf Klettersteigen in den Dolomiten unterwegs waren.

Tief unter uns liegt die Road im Zion Valley
Blick vom Gipfel auf die Parkstrasse und den Virgin River.
An der Bus Station wartet gerade ein Shuttlebus.
Bus Stop tief unter uns im Zion Valley
Tief unter uns der Bus Stop.

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