Titelbild der Webseite The Narrows

 

Narrows, bis ĂĽber die Knie im Virgin River

  Die Erforschung dieses tief in die Felslandschaft hineinreichenden Canyons verbunden
  mit ständigem waten im Wasser des Virgin River kann man schon als kleines Abenteuer
  bezeichnen.
  Bei gĂĽnstigem Wasserstand reicht der Virgin River selten ĂĽbers Knie.
  Es gibt aber viele tiefere Stellen die gefunden und umgangen werden
  wollen.
  Auch die an manchen Stellen starke Strömung ist nicht zu unterschätzen.

  • Ansicht des Virgin River am begin der Narrows

Die Wanderung beginnt im flachen Wasser des Virgin River welches bald tiefer wird.

  • Die Schlucht wird enger

Die Blicke entlang der steilen Wände nach oben sind sehr beeindruckend und machen uns unsere ware Grösse bewusst.

Wanderin steht mitten im Virgin River vor toller Felskulisse
Beeindruckt ist die Wanderin von der gewaltigen Felskulisse.
Orderville Seitencanyon
Diesem Seitencanyon (Orderville) kann man fĂĽr eine kurze Zeit folgen, scheitert dann aber an einem Wasserfall wo es nur mit klettern und durchs Wasser weitergeht.
Steile Felswände im engen Narrows Canyon
Steile Wände begleiten uns durch den Virgin River.
Immer enger wird die Narrowschlucht
Steile Wände in enger Schlucht.
Hier wird das Wasser tiefer
An dieser Stelle wird das Wasser tiefer.

Ab hier sind die Bilder mit einem DV-Camcorder gemacht und daher von schlechterer Qualität.

Wanderer mitten im Virgin River
Immer weiter fĂĽhrt unser Weg in die Narrow Schlucht hinein.
Blick zum oberen Ende der Felswände wo der blaue Himmel sich zeigt
Hin und wieder ist es ratsam die Wetterlage am Himmel ĂĽber sich zu checken.
  • Ein Felsquader liegt mitten im River
  • Vorsicht ist im Wasser auf den schlĂĽpfrigen Steinen geboten

Am Anfang des Waterwalking findet man Holzstöcke am Ufer liegen. Besser sind aber mitgebrachte Teleskopstöcke an die man schon
gewöhnt ist. Ganz ohne diese Tast- und Gehhilfen sollte man sich nicht auf die Tour begeben.

Das  Wasser reicht weit ĂĽbers Knie
Wanderer im Wasser des Virgin River. Das Wasser reicht je nach Jahreszeit nahe an den Rand einer kurzen Hose.
Immer wieder zieht es den Blick nach oben.
Umkehr ist an dieser Stelle angesagt weil das Wasser bis zur Brust reicht
An diesem Felsblock ist für Normalgeher die Tour zu Ende. Vom Start bis hierher haben wir ca. vier Sunden benötigt. Ein weiterkommen ist nur möglich wenn man bis zur Brust durch ein hinter dem Felsen liegendes Wasserloch watet oder schwimmt.
  • Wanderer im Wasser auf dem RĂĽckweg
  • Hier steht der Wanderer an besonders tiefer Stelle des Virgin River

Beim antreten des RĂĽckweges geht es gleich in tiefes Wasser. Gut wenn man dabei Grundsicht, sprich klares Wasser, hat.

Tiefes Wasser im hinteren Bereich der Narrows
Im hinteren Teil der Narrows ist das Wasser teilweise recht tief.
  • Wanderer mit engem Canyon im Hintergrund
  • Wasser läuft an steiler Felswand herab

Wieder zurĂĽck, nahe dem Anfang der Tour werden die Narrows wieder  zu einer “zivileren” Gegend :-).

Sand wird aus den Schuhen gewaschen






Sand und Steinchen werden aus den Schuhen gewaschen.
Die FĂĽsse sind jetzt blitzsauber, ganz ohne Hornhaut :-).
Beim ersten Narrowbesuch hatten wir Trekkingsandalen an. Mit den Zehen stösst man aber oft an Steinbrocken unter Wasser was der Wanderfreude recht abträglich ist.
Nach der Tour wurden die nicht mehr ganz neuen Schuhe entsorgt.

Blauer Himmel hoch über den steilen Wänden der Narrows

Aus unserer Erfahrung (drei Narrowbesuche von jeweils 8 Stunden) sollte man die Tour nur bei klarem Wasser antreten.
Die vorletzte Tour haben wir bei trübem Wasser unternommen wobei die “Navigation” im Wasser doch recht schwierig
war und wir uns um tiefere Stellen herumtasten mussten.
Das kostet mehr Zeit und ist viel anstrengender als bei Grundsicht.
Ein Besuch im Visitor Center zum erfragen der Wetterlage ist sehr zu empfehlen. Auch ein in grösserer Entfernung
niedergehendes Gewitter kann bald zu einem nicht erwartetem Anstieg des Wasserspiegels fĂĽhren. Ist man einige
Stunden in den Canyon hineingewandert kommt man möglicherweise nicht rechtzeitig wieder heraus.
Dies bedeutet dann eine höher gelegene Stelle aufzusuchen, soweit erreichbar, und auf Rettung zu warten.

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