Titelbild der Webseite Bisti Wilderness

          Bisti Wilderness

Von Farmington sind die Bistis nach 33 Meilen und 45 Minuten zu erreichen.
Als wir das Schild CR 7290 sehen biegen wir links in diese Road ein und erreichen nach 3,5 Meilen den Zaun
im trockenen Wash. Wir besuchen zuerst die North Unit am Hunter Wash. Die South Unit befindet sich am
Alamo Wash welcher einige Meilen weiter südlich zu finden ist.
Man kann beide Gebiete an einem Tag besuchen, jedoch wird man dabei nicht die schönsten Orte in der hügeligen Landschaft finden.
Besser ist es zwei Tage für beide Abteilungen zu verwenden. Aber auch dann ist es nicht sicher das man
wirklich alle “schönen” Stellen gefunden hat.

In einer Reihe stehende Felsnadeln am Eingang zu Bisti
Wir starten unsere Erkundungstour ohne GPS am Hunter Wash in der North Unit. Die Orientierung erfolgt visuell. D.h. genau die Umgebung einprägen wo das Auto zurück gelassen wird.
Wanderer steht nahe an einem Felspilz in grauer Farbe

Zwei tolle Hoodoos mit langen Kopfhauben
Im auf und ab zwischen den Hügeln und Felsformationen entdecken wir immer wieder neue motivträchtige “Gestalten”.
  • Versteinerter Holzstamm liegt auf einem Felsen
  • Zahlreiche versteinerte Holzstücke liegen auf dem Boden

Bei weitem nicht so viele wie im Petrified Forest liegen hier. Gemeint sind versteinerte Baumstämme und deren Kleinholz.
Alles sieht wie echtes Holz aus, war es ja auch mal. Jetzt ist aber alles aus festem Stein.

  • Adlernest auf einem Felskamm
  • Einsammer Hoodoo auf einem Hügel

Gleich am Anfang im Hunter Wash entdecken wir ein Adlernest. Die Vögel sind allerdings schon ausgeflogen.
Ein weiteres werden wir in der South Unit finden.

Steinkappe die wie ein Fisch aussieht auf einem Hoodoo
Wir finden allerlei Formen und “Arten”, fast könnte man meinen in einem versteinerten Meer gelandet zu sein.
Felswand mit eingebundenen Steinsäulen
Gestalten aus unterschiedlichen Formen finden wir überall.
Mehrere Felsgruppen auf einem Hügelkamm
Vom Ende der Wilderness reicht der Blick auf flaches Land

Hier sind wir im hinteren Teil des Hunter Wash angekommen.   Richtung Osten sieht man nur noch flaches Land.

Versteinerter Baumstumpf auf einem Hügel
Ein grosser alter Baumstumpf bildet hier das Gipfelkreuz.
Hoodoo der wie eine Parabolantenne aussieht
Camper parkt an einem Hügel der Bist Wilderness north

Bei unserem ersten Besuch konnten wir am Hunter Wash eine ungestörte Nacht verbringen.
Das gleiche ist auch am Parkplatz der South Unit möglich.
Beide Stellen sind einige Meilen vom Highway 371 entfernt so das auch der Verkehr auf dem
Highway die Nachtruhe nicht stört.

Die South Unit wäre über einen kurzen Weg direkt von unserem Übernachtungsplatz zu erreichen.
Schätzungsweise 800 m.
Leider verhindert dies ein Zaun weil der Weg dahinter weggespült wurde.
Um in den “Süden” zu kommen muss man den Weg über den Highway 371 wählen.

Man könnte aber auch zu Fuss in die “andere” Abteilung wechseln und am Abend wieder zum Auto
zurück kommen. Empfehlen kann ich das aber nicht weil dies zu viel Zeit kosten würde.

    Südliche Bisti Wilderness.

 Mit dem Auto wechseln wir am Morgen auf den Parkplatz der South Unit.
 Dazu fahren wir ca. 3,5 mi zurück auf die 371 und biegen  nach links auf den Highway.
 Einige Meilen weiter an einem Schild biegen wir wieder nach links in eine Gravel Road ein.
 Nach insgesamt 13,4 mi, vom Startpunkt Hunter Wash,
 erreichen wir den Parkplatz und Trailhead zu den South Bistis.

Frau steht hoch oben an kleinen Hoodoos
Nicht nur im “Tal” sollte man laufen sondern ab und zu in die Höhe steigen damit man neue Highlights rechtzeitig erkennt und ansteuern kann.
Frau begutachtet einen versteinerten Holzstamm
Auch in diesem Bereich finden sich versteinerte Baumstämme und Holzteile.
Felssäulen und Hoodoo auf einem Plateau

Zwei riesige Hoodoos in der Wilderness
Auf dem vorderen Felsturm finden wir das zweite Adlernest in den Bistis. Unbewohnt wie das erste ist im Herbst ja nicht ungewöhnlich.
Hoodoo mit einem weiteren aber Kopflosen Hoodoo

Am Hoodoo im Vordergrund geht der Blick vorbei in die Landschaft

Wanderer steht vor einer grossen Felsgruppe
Die Vielfalt an fotogenen Objekten ist gross und man sollte genügend Speicherplatz/Filme mit auf die Erkundung nehmen. Auch an Ersatzakkus sollte man denken. Nichts ist ärgerlicher als tolle Motive zu finden ohne sie mitnehmen zu können :-(
Blick zu einer weiter weg stehenden Felssäule
Frau steht am versteinerten Long Lock, langer Baumstamm
Wieder sind wir in einer Long Log Area des “Bisti Petrified Forest” angekommen.
Wanderer sitzt auf versteinerten Baumstammstücken
Über flachen Hoodoo geht der Blick in die Ferne
Entdeckt man diese beiden dunklen Kegel am Horizont (linke Bildhälfte) ist man richtig sofern man der Eggs-Factory einen Besuch abstatten möchte.
Drei skurile Felsgestalten ragen vor uns in den Himmel
Diese Formation und noch andere sind auf dem Anmarsch zur Eggs-Factory zu finden.
Felsnasen auf der Suche nach den craced Eggs
Da wir die Eggs-Factory schon vor Jahren entdeckt haben war es nicht so schwer sie auch ohne GPS wieder zu finden. Heute schaut man ins Internet, schreibt sich die Koordinaten auf und findet sie hoffentlich auch :-)

    Cracked-Eggs, ein neuer Besuch

Als sich die Sonne langsam zum Horizont neigte haben wir uns in diesen Bereich der Bistis
begeben und zugesehen dass wir hinter die beiden schwarzen Bergkegel ins “Eggs-Land” kommen.
Beim ersten Besuch hatten wir die Eggs-Factory am hellen Nachmittag zufällig gefunden,
aber nicht genügend Zeit bis zum Sunset zu bleiben.

Cracked Eggs Factory im Licht der Abendsonne

Leider hatte sich die Sonne hinter Schleierwolken versteckt als wir bei den Cracket Eggs ankamen. Ganz ohne
Licht/Schatten Kontraste würde es wohl nichts werden mit schönen Bildern. Ich knipste lustlos in der Factory herum.
Dann plötzlich doch noch Sonnenstrahlen und bevor sie ganz verschwand tauchte sie das Tal in schönstes
Abendlicht.

Schlafende Biene wird dieser Felsbrocken genannt
Bei der Eggs-Factory waren wir die ganze Zeit allein, konnten ungestört die Lichtstimmungen abwarten, Motive aussuchen und unsere Bilder machen.
Cracked Eggs liegen im Abendlicht vor dem Fotografen

In der beginnenden Dämmerung machten wir uns auf den Rückweg. Am Himmel zeigten sich rot angestrahlte
Wolkenfetzen und wir erlebten einen tollen Sunset. Wegen der nahenden Dunkelheit blieb aber keine Zeit einen
passenden Vordergrund für ein Bild zu suchen, waren wir doch zu weit vom höheren Südrand des Washs entfernt.

Wir hatten Kopfleuchten im Rucksack wollten aber doch nicht damit im dunkelgrauen Gelände zwischen Sträuchern
und Steinbrocken herumlaufen sondern so schnell als möglich den Parkplatz erreichen.
Wir kannten zwar die Richtung aber die zu überwindenden Lehmhügelchen und Creeks kosteten einiges an Zeit.
Nach knapp 40 Minuten, ab den Eggs, erreichten wir bei völliger Dunkelheit unseren Jeep am Parkplatz.

Weniger Spass hat dann die einstündige Rückfahrt bei völliger Dunkelheit nach Farmington gemacht.
Wer den Westen kennt weiss: Dunkel bedeutet dass die Hand vor den Augen unsichtbar wird.

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