Titelbild der Webseite Alpine Loop

   Alpine Loop, mit 4-Wheel-Drive on Tour

Im Internet gefundene Berichte und Bilder über Jeep Touren haben uns in diese Gegend von Colorado gelockt.
Von Jeep Trails rund um Silverton und weiteren Orten hatten wir schon zuvor gelesen.
Der Indian Summer tat das übrige dazu bei unserem Besuch einige dieser Strecken etwas genauer anzusehen.
4-Wheel-Drive (4WD) bedeutet geländegängiger Allradantrieb und hohe Bodenfreiheit.

Highway 149 vor Lake City in herbstlichen Farben.

 

 

 

Von Aspen sind wir über Gunnison nach Lake City gekommen.
Im dortigen Visitor Center erkundigten wir uns nach der Befahrbarkeit
der Contry Road CR 30 nach Silverton.

Der junge Ranger sah sich unseren 4WD Jeep etwas genauer an und
meinte dann die CR 30 würde damit zu bewältigen sein, von der CR 20
über den Engineer Pass riet er uns aber, wegen zu grosser Felstreppen
dort, ab.

Backcontry Roads um Ouray und Silverton

Von Lake City sind wir die rot markierte Strecke über den Cinnamon Pass (3790m) nach Animas Forks und weiter
nach Silverton gefahren.
Schwierigkeitsgrade der Trails:
braun = unpaved, grün = easy, blau = moderate, rot = difficult.

Einen weiteren Trail haben wir von Ouray aus befahren. Über den Corkscrew Gulch um zu den Red Mountains zu gelangen.
Von dort über den Hurricane und California Pass nach Animas Forks und weiter nach Silverton (hellblau markierte Strecke).

Auf Street Maps erkennt man dass 4WD Strecken von Lake City nach Silverton oder Ouray eingezeichnet sind.
Auf normalen Highways von Gunnison nach Silverton zu kommen bedeutet einen weiten Umweg zu fahren.
Dies und der Reiz auf ein “Abenteuer” hat uns auf diese Bergstrecken geführt.

 

Idylle am Lake San Cristobal nahe Lake City.
Eine breite Gravel Road lockt uns in die Berge.
Irgendwo am Horizont müssen wir den Bergkamm überwinden.
Nach der Kurve wurde die Road enger und holpriger.
Letzte “zivilisierte” Raststelle an der Road.
Der Aufstieg zum Cinnamon Pass beginnt.
Direkt neben der Road hat ein Biber sein Reich eingerichtet.
Aus der Entfernung sieht die Road schön gerade und eben aus. Ist man dann unterwegs finden sich diverse Löcher und Felsstufen die das Fahren anstrengend machen.

Cinnamon Pass

Die letzte harmlose Kehre vor dem “Gipfel” ist überwunden.
Mehrere steile und sehr enge Switchbacks (Serpentinen) haben wir gerade überwunden. Bald nachdem die Road wieder etwas breiter und weniger steil wurde erreichen wir den Pass.
Auf eine Höhe von ca. 3790 m haben wir uns hochgeschraubt.
Herbstlich gefärbte Grasmatten umgeben die Passhöhe. Die Road führt von hier abwärts nach Animas Forks, einer alten Minen Anlage die einige hundert Höhenmeter Meter tiefer liegt.
Gegenverkehr hatten wir bis hierher zum Glück nicht. Ausweichmanöver an engen und steilen Stellen müssen nicht sein.
Tief unter uns liegt die alte Minenanlage von Animas Forks.
Wie bisher sieht die Road aus einiger Entfernung recht glatt aus bis man auf die “kleinen” Unebenheiten sprich Felsstufen stösst.
Diese gilt es dann ohne aufsetzen oder hängenbleiben zu überwinden.

Animas Forks

Restansicht der Minen Town Animas Forks
Geschafft. Die alte Minen Town Animas Forks ist erreicht.
Hier sehen wir mit welcher Art von 4WD diese Strecken befahren werden sollten. Hohe Bodenfreiheit (High Clearance) ist angesagt.
Wir lernen Günther aus Kanada kennen der Probleme mit seinem blauen Wrangler Jeep hat. Welche genau bekommen wir aber nicht heraus. Tage später werden wir ihn am California Pass wiedersehen. (am Red Mountain Trail).
Backcontry Road wird zur besseren Road
Hier wechselt die Backcontry Road, von Animas Forks kommend in eine richtig gute Road nach Silverton.
Eine noch in Betrieb befindliche Mine, Mayflower Mill.
ISBN: 978-1-934838-04-4 www.funtreks.com

Aktuelle Ausgabe des Tour Guides mit 100 Jeep Routen in Colorados Backcontry.

Alle Trails sind in Kategorien aufgegliedert und genau beschrieben:
   # Easy,  einfach und leicht;  # Moderate,  mittelschwer bis schwierig;  # Difficult,  schwer bis sehr schwer.

Die Angaben beziehen sich auf grundsätzliche Dinge wie Breite, Steigung, Gefälle, Steinig, Felsig, mit 2WD,
4WD oder hohe Bodenfreiheit unbedingt erforderlich. Auf Besonderheiten wird ebenfalls hingewiesen.
Auf den beschriebenen Zustand sollte man sich aber nur bei besten Wetterbedingungen verlassen.

Auch die Erfahrung des Drivers spielen bei allen Strecken eine Rolle.
Bei feuchten oder nassen Bedingungen sollte man die Finger von diesen Trails lassen.

Aus unserer Erfahrung sind die Beschreibungen im Buch auf Jeepfahrer abgestimmt die schon einige mal
auf Backcontry Strecken unterwegs waren.
Ohne jegliche Erfahrung und mit einem am Airport angemieteten SUV sollte man nicht auf diese
Strecken fahren.
Hat man sich aber bereits einiges an Erfahrung aneignen können so kann man sich durchaus an die Easy
und teilweise auch an die Moderate Trails heranwagen.

Verfügt man z. B. über einen Jeep Wrangler, also mit hoher Bodenfreiheit, so ist es sicher ein reizvolles
Unternehmen solche Trails zu besuchen.

4WD-Jeeps mit hoher Bodenfreiheit, oder auch ATVs können an vielen Orten tageweise angemietet werden.
Damit macht ein Ausflug auf solche Trails sehr viel Freude und bringt schöne Erlebnisse.

Besonders schwierige Fahrzustände bei unseren Touren haben wir nicht fotografiert, weil wir anders als im Buch nicht
Reklame dafür machen wollen. Wir waren damit zufrieden diese Situationen gemeistert zu haben.

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