Titelbild der Webseite Death Valley

   Im Tal des Todes


Mesquite Sand Dunes

nahe Stowe Pipe Wells am Highway 190 gelegen sind das grösste Sanddünengebiet im östlichen Teil
des Death Valley.


Race Tracks

vom Ubehebe Crater führt eine 27 Meilen lange Dirth Road weiter in die Einsamkeit des Death Valley.
An deren Ende finden wir das Race Tracks Valley. Von Steinbrocken wurden schleifspuren auf einer
ebenen lehmigen Bodenfläche erzeugt. Wie genau, die Wissenschaft weiss es immer noch nicht.


Scottys Castle
beim Besuch des Castle erfahren wir etwas über den Bauherrn und die Hintergründe warum es hier
gebaut worden ist. Ein grosses Schwimmbad ist im Rohbau fertig.


Eureka Sand Dunes
ein weiteres Sand Dunes Gebiet besuchten wir in der westlichen Ecke des Death Valley.


Badwater und Dantes View
unterhalb von Dantes View finden wir Badwater und damit den tiefsten Punkt der westlichen Hemisphere,
welcher genau 86 m unter dem Meeresspiegel liegt. Dantes View bietet tolle Aussicht auf das Death Valley.
Erreichbar über eine Road die nach dem Zabriski Point vom Highway 190 abzweigt.


Bienenkörbe
biegt man bei Emigrant Junction vom Highway 190 auf die Emigrant Canyon Road ab kommt man zum
Wildrose Canyon und über eine weitere Road zu bienenkorbförmigen Kohlemeilern.

 

 


Mesquite Sand Dunes, nahe Stovepipe Wells

Mesquite Sand Dunes im Morgenlicht
Kommt man tagsüber hier vorbei, Highway 190 nach Stovepipe Wells, sieht man grosse Sandhaufen in der Landschaft liegen. Weil die Schatten fehlen sind die Dünen unmodelliert und wirken überhaupt nicht.
  • Flaches Morgenlicht hebt die Strukturen in der Sandoberfläche hervor
  • Vom Morgenlicht strukturierte Sanddünenlandschaft

Um die Modellierung der Sanddünen in der Morgensonne einzufangen haben wir das Auto verlassen und sind einige hundert
Meter in die Dünenlandschaft hinein gewandert. Die Sanddünen erreichen Höhen bis etwa 30 m.

Frau auf einem Dünenkamm nahe Stove Pipe Wells
Schon früh am Morgen sind wir in den Dünen unterwegs.
Je nach Sonnenstand zeigen sich unterschiedliche Formationen der Dünen

Abendlicht beleuchtet die grösste Sanddüne im Bereich von Mesquite
Gegen Abend fällt das Sonnenlicht auf die andere Seite der grossen Düne.
Büsche die aufgestellten Strohpuppen ähnlich sehen im Devils Cornfield
Gleich nach den Sand Dunes kommen wir am Devils Cornfield vorbei.
Wagen zum Transport von Borax
Wagen zum Transport des geförderten Borax.
Alte Minenanlage für die Boraxförderung
Reste der Minenanlage für die Borax Förderung.
Palmenhain mit blauem Himmel
Nahe dem Furnace Campground finden wir einen Golfplatz. Vorbei am Palmenhain finden wie am Ende der Zufahrt schöne Stellen wo wir ungestört eine kleine Rast unter schattenspendenden Bäumen einlegen können.
Furnace Creek Hotel im Death Valley
Das Furnace Creek Hotel liegt ca. einen Kilometer weiter am Hwy 191.
Blick auf Scottys Castle ein Schloss in der Wüste

    Scottys Castle

Walter Scott, Scotty genannt, suchte reiche Leute die er überzeugen wollte Geld in seine Goldmine zu investieren. Johnson, Inhaber einer grossen Versicherung aus dem Osten der USA, war letztendlich der einzige Geldgeber Scottys.
Als die Investitionen in die Goldmine keinerlei Gegenwerte brachten besuchte Johnson die Goldmine und bemerkte das sie nicht existierte. Scotty hatte das Geld für sich verbraucht.
Beide wurden trotz aller Gegensätze Freunde.
Nach dem Kauf des Landes am Grapevine Canyon wurde für
2,5 Mill. Dollar die Death Valley Ranch gebaut.
Viele prominente Besucher kamen und nach und nach wurde die Ranch in Scottys Castle umbenannt.

1929 hinderte der Börsensturz Johnson daran sein Bauvorhaben zu vollenden. 1933 war seine Versicherung pleite. Scotty hatte Wohnrecht im Castle, wohnte aber in seinem eigenen Haus nahe dem Castle.
Scotty starb 1954 und wurde auf einem Hügel über dem Castle beerdigt.

Ansicht im Eingangsbereich von Scottys Castle
Der Hof des Anwesens mit dem Aussichtsturm.
Von Turm auf das Schloss gesehen
Blick vom Aussichtsturm auf die Hauptgebäude.
  • Ein rotes Hoftor mit Ornamenten
  • Der Innenhof von Scottys Castle

Bei einer Führung kommt man auch in das Innere des Anwesens, erhält interessante Eindrücke und erfährt vieles über die Lebensweise
von Scotty.

Balkon an einem Wohngebäude

Infotafel der Generatorstation zur Stromerzeugung
Generatorstation zur Stromerzeugung.
  • Ansicht des Schwimmbeckens welches nie genutzt wurde
  • Ansicht des Turmbereiches vom Schloss

Durch eine ergiebige Quelle war ausreichend Wasser vorhanden so das man den Bau eines Schwimmbades in Angriff
genommen hatte. Der Börsencrash von 1929 verhinderte aber dessen Fertigstellung.

Ansicht des Ubehebe Crater
Ubehebe Crater, entstanden aus vulkanischen Aktivitäten.

 

    Race Tracks, zu den Mysterious moving Rocks

Vorbei am Ubehebe Crater führt eine rumpelige rund 30 Meilen lange Gravelroad durch einsame aber schöne Landschaft
zu den Race Tracks.
Unterwegs tut einem öfters der Wagen leid, auch wenn man vorsichtig fährt.
Ausserdem müssen wir auf gleichem Wege wieder zurück.
Zwei Ersatzreifen werden für diese Strecke empfohlen.
Wir kamen ohne Radwechsel durch :-)

Wegweiser an einer Junction der mit Wasserkessel behängt ist
Wer einen Teekessel übrig hat darf ihn hier dazu hängen.
Zwei Reisende an diesem Wegweiser
Sehr heiss war es hier, wir aber nicht in Unterwäsche :-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teakettle Junction.

Weitere 38 Meilen auf einer dirt Road müsste man fahren um über den South Pass zum Hwy 190 zu kommen.
Wir biegen rechts ab und fahren weiter zum Race Track Valley.

Race Tracks, Steine mit einer Spur auf der sie verschoben wurden
Vielleicht von Geisterhand geschoben???
Ein weiterer Stein im Race Tracks Gebiet
Die Wissenschaft ist sich uneins wie diese Spuren (Tracks) entstehen. Vermutlich werden im Winter, wenn orkanartige Sturmböen über den Talgrund fegen, darauf liegende Steinbrocken über den lehmhaltigen und dann glitschigen Boden geschoben wobei diese Spuren entstehen können. Beobachtet wurde das aber noch nicht.
Im Race Track Valley finden wir diese verschobenen Steine
Wie von Geisterhand verschobene Felsbrocken im Race Tracks Valley.
  • Lange Schleifspuren werden von den Moving Rocks hinterlassen
  • Grosser Felsbrocken im Vordergrund mit langer Schleifspur am Boden

Bei trockenem Boden ist das begehen der Flächen erlaubt. Allerdings nicht bei Nässe oder feuchtem Boden weil sonst für
Jahrzehnte Fussspuren zurück bleiben.
An einigen Stellen sieht man trotzdem die Fussabdrücke unbelehrbarer Zeitgenossen.

Eureka Sand Dunes

Mit dem Jeep unterwegs zu den Eureka Sand Dunes
Direkt hinter uns türmen sich die Eureka Sand Dunes zu einem riesigen Haufen auf. Ganz nahe konnten wir aber trotz 4WD nicht heran weil uns tiefe Sandlöcher den "Weg" nach weiter hinten versperrten.
Weit entfernt sind die Sanddünen noch

Von der Sonne verbrannt, Lehmboden mit grossen Rissen
Lehmboden, vom Regen überschwemmt und anschliessend ausgetrocknet.

Lange Jahre haben wir gehofft diese Sanddünen einmal besuchen zu können.
Schon zweimal mussten wir den Versuch abbrechen dorthin zu gelangen.
Einmal rieten uns Ranger wegen schlechter Road davon ab, ein andermal war die Road durch Hochwasser weggeschwemmt.
Kann man kaum glauben in diesem trockenen Tal.
2008 waren wir endlich dort und waren etwas enttäuscht. Wir hatten uns diese Dünen viel grösser und gewaltiger vorgestellt.

Die Road wäre auch mit einem Pkw befahrbar gewesen.
Im hinteren Teil bei den Dünen jedoch wegen tiefer Sandlöcher nur mit einem 4wd (Allradantrieb).
Wobei man sich aber auch damit festfahren kann.

Badwater, auf dem Weg dorthin

Schönes Bergpanorama auf dem Weg nach Badwater
Auf dem Weg nach Badwater fanden wir diese Felskulisse und machten einen Abstecher zur Artists Palette.
Zwei Frauen betrachten die Artists Palette mit tollen Farben
Vielfarbige Artists Palette.
Blick in einen zerklüfteten Seitencanyon

Dantes View

Von Dantes View fällt der Blick in das Tal des Todes hinunter
Nachmittags schauen wir von Dantes View hinunter auf die Salzebene im Bereich von Badwater.
Weit zieht sich die Salzkruste durch das Death Valley
Gleicher Standpunkt mit Blickrichtung Nordwesten am frühen Morgen. Rechts oberhalb der Bildmitte sind die Palmen von Furnace Creek zu sehen.
Vor uns breitet sich die Salzpfanne von Devils Golf Course aus
Von Bad Water schauen wir zum nahegelegenen
Messerscharfe zerklüftete Salzerhebungen am Devils Golf Course
Devils Golf Course.

    Dantes View, wie man den Viewpoint findet

Auf dem Highway 190 am Zabriskie Point vorbei, dann in einer Linkskurve rechts abbiegen und dieser Road folgen. Links
der Road sehen wir eine kleine Fabrikanlage oder Bergwerk. Von der 190 aus fährt man jetzt genau 13 Meilen aufwärts
um den kleinen Parkplatz an Dantes View zu erreichen. Die letzten Meter zur Aussicht legt man zu Fuss zurück.
Dann steht man etwas versetzt über Badwater und kann die Aussicht geniessen.

Salzpfannen nahe Badwater
Sofern es keine Überschwemmungen im Tal gegeben hat entstehen um Badwater herum Salzpfannen.
Holzbohlenweg der von Badwater in die Salzebene hinein führt
Neu angelegte Besucherwege führen trockenen Fusses weiter in die Salzebene hinein. Zugleich schützen sie auch die empfindlichen Bodenstrukturen rund um Badwater.
Kohlemeiler in Reihe aufgestellt

    Charcoal Kilns, Kohlemeiler

Biegt man bei Emigrant Junction vom Highway 190 ab gelangt man auf der Emigrant Canyon Road über den Emigrand Pass zum Wildrose Canyon.
Die letzten drei Meilen führen über eine steile Gravel Road nach oben zu den Kohlemeilern.
Wir hatten einen 19ft. Camper. Fenster auf und Heizung auf 100 % gestellt verhinderte  das der Motor dabei überhitzt wurde.

  • Ansicht einiger Kohlemeiler
  • Einzelner Kohlemeiler mit Eingangstor

Zur Gewinnung von Holzkohle wurden aus der Umgebung Kiefern und Wacholderbäume herangeschafft und “verkockelt”.
Die dabei gewonnene Holzkohle wurde für eine 25 Meilen entfernte Blei- und Silber Mine benötigt um Metalle auszuschmelzen.

VAN-Camper auf dem Wildrose Campground
Nachdem wir 8 Meilen durch den Canyon zurück gefahren sind erreichen wir den Wildrose Campground. Dort finden wir unser Nachtlager.
Traumhafter Sunset nahe dem Wildrose Campground
Als Belohnung für die Mühen des Tages dürfen wir diesen Sunset erleben.

Am nächsten Morgen verlassen wir das Gebiet über eine 36 Meilen lange Road nach Trona um dort die gleichnamigen
Pinnacles zu besuchen. Diese Road ist auf den ersten ca. 5 Meilen nicht gepavt und hat etliche Unebenheiten im Belag die
es vorsichtig zu umfahren gilt. Danach gepavt, stellt sie kein Problem mehr da.
Beachten sollte man aber die Wetterverhältnisse und vorher im Visitor Center fragen kostet ja nichts.

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