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    Elsass, unsere Tagestouren

Um unsere ausgesuchten Orte zu finden kann man sich an Colmar orientieren. Südwestlich davon liegt Voegtlinshoffen wo wir uns für einige Tage eingemietet hatten. Auf drei Wandertouren haben wir die Umgebung genauer unter die Lupe genommen und festgestellt dass es sich hier gut leben lässt.
Die Wanderungen führten uns auch in kleine Ortschaften die durch den Weinanbau geprägt sind.

 

Drei Burgen erheben sich direkt über der Weinstrasse. Aus unserem Blickwinkel auf den Schlossberg sind die weiteren Türme durch den ersten verdeckt. Vom Nachbardorf Husseren sind alle drei Türme zu sehen.
Inmitten eines Kreisels ist dieser Brunnen am Eingang nach Voeglinshoffen zu finden. Rechts im Hintergrund liegt Colmar, ca. 6 Km entfernt.

Ein Streifzug durch Voeglinshoffen führt uns an interessanten Häusern und Weingütern zur Ortsmitte. Bei 500 Einwohnern ist diese allerdings nicht besonders ausgeprägt. Ein Brunnen mit Ruhebank empfängt uns dort.


Gemeindeverwaltung mit Postamt und rote Fensterläden bestimmen das Bild.

     Le Tannet und Vogesen Hochstrasse

Über Munster kommen wir auf der D417 zu unserem Parkplatz.
Hier startet die Wanderung über schmale Pfade im Wald steil bergauf. Hier oben liegt noch Schnee durch den wir stapfen müssen.
Nach vielen Kehren und über Schneefelder kommen wir zur Route des Cretes, der Vogesen Hochstrasse. Zur Begrüssung fährt gerade ein Oldtimer vorbei.
Aus verschneitem Wald gelangen wir auf die Höhe Le Tannet, 1293 m. am 17. Mai.
Das ganze wird natürlich im Bild festgehalten.
Weiter durch Schnee führt der Weg zum Le Tannet Gipfel.
Aus der Ferne grüsst der höchste Gipfel der Vogesen noch tief verschneit zu und herüber.
Auf der Hochfläche des Le Tannet liegt noch viel Schnee.
Von hoch oben schauen wir auf den Lac Vert, grüner See. Wir steigen zu ihm hinab und kommen über Wiesen zu unserem Rasthaus für die Mittagspause.

In der Auberge Schufferen bekommen wir Platz für neun müde Wanderer. Ein gutes Mittagsessen mit drei Gängen belohnt uns für die Mühen bei Auf- und Abstieg.

Eguisheim

Auf Platz eines der schönsten Dörfer von Frankreich seit 2003.
Eguisheim, Wiege des elsässischen Weinbaus,
der Ort ist in konzentrischen Kreisen um sein Schloss angeordnet.

   Mit seinen Fachwerkhäusern, seiner Stadtmauer und seiner Burg ist Eguisheim eines der schönsten
   und typischsten elsässischen Dörfer. Die Stadt ist von Weinbergen umgeben und wird von drei
   Burgen (Trois-Châteaux) überragt.

Im Burghof befindet sich die Leonkapelle mit interessanter Architektur.
In der Leonkapelle finden wir Neuromantik vom Ende des 19. Jahrhunderts.
Die konzentrisch innerhalb der Mauern angelegte Stadt lässt sich rasch durchlaufen . . .
. . . und führt zu typischen Häusern mit wundervoller Bepflanzung.

Von Niedermorschwihr nach Katzenthal

Auf dem Weg nach Niedermorschwihr, der Ort mit gedrehtem Kirchturm.
Niedermorschwihr ist ein hübsches kleines Dorf, nicht weit von Colmar entfernt.
Es besitzt sehenswerte Häuser in vielen Gassen. Besonderes Augenmerk soll dem Kirchturm gewidmet werden.
Die Dorfkirche ist eine architektonsiche Kuriosität. Der Kirchturm ist gedreht, was für das Elsass einzigartig ist.
Wir lassen Niedermorschwihr hinter uns. Der Weg durch Weinberge führt ständig bergauf um über den Höhenzug das Örtchen Katzenthal zu erreichen.
Unser Reiseleiter Morris erklärt gerade Georg die am Wegrand blühenden Blümchen.
Wir haben Katzenthal erreicht.
Hier werden wir uns erstmal ein gutes Mittagsmahl schmecken lassen.
Auch Katzenthal verwöhnt den Besucher mit schicken alten Häusern.
Blick in den Innenhof eines Weingutes.
Nachdem alle gestärkt sind geht es wieder steil bergauf mit schönem Blick auf das uns zu Füssen liegende Katzenthal.



Turckheim

Turckheim ist ein sehr schönes Dorf, am Anfang des Fecht Tals. Es ist nicht nur durch sein historisches Zentrums und der Qualität seiner Weine, sondern auch durch seinen Nachtwächter bekannt.
In vielen Ecken und Winkeln ist alte Bausbstanz zu finden welche auch in den Kriegen nicht zerstört wurde.

Linkes Bild: Blick auf Corps de Garde. Dieses schöne Gebäude aus Sandstein stammt aus dem Jahre 1580 und hatte zwei Funktionen Zunfthaus und Lager. Die Glocke diente dazu die Bürger zur Versammlung zu rufen. Heute befindet sich hier die Touristeninformation. Vor dem Gebäude steht ein Brunnen aus dem 18. Jhd mit einer Marienstatue.

Beim Spaziergang durch die alten Gassen sind überall schöne Fachwerkhäuser zu finden.



Von Soultzmatt über Westhalten nach Orschwihr

 
Wir lassen Soultzmatt, wo unser Auto geparkt ist, hinter uns zurück und steigen wieder in die Weinberge.
Über Westhalten und den Bollenberg wollen wir Orschwihr erreichen.
Gegen Abend werden wir wieder in Soultzmatt eintreffen.

Blühende Blumen begleiten unseren Weg durch die Weinberge immer mit schöner Sicht auf im Tal liegende Ortschaften.
Ortsmitte von Westhalten.
Historisches Gebäude am Westrand des Ortes.
Es macht Spass in fremden Gärten Ideen zu "klauen".
Unverhofft treffen wir am Ortsrand auf eine Oldtimer Ralley.
Echt schöne Fahrzeuge tuckern an uns vorbei und lassen die Kameras klicken.
Vom Aufstieg zum Bollenberg reicht der Blick zurück auf Sultzmatt wo wir gestartet sind.
Auf der anderen Seite reicht der Blick bereits auf unser Tagesziel Orschwihr.
Oben auf der Hochfläche des Bollenberg finden wir dieses Schild mit Informationen zum Naturschutzgebiet.

Der Bollenberg beherbergt eine bemerkenswerte Tier- und Pflanzenwelt. Mediteranes trockenes Mikroklima macht den Kalksteinhügel zum Paradies seltener Pflanzenarten.

Heilig Kreuz Kapelle genannt "Hexen" auf dem Bollenberg oberhalb von Orschwihr.
Überall finden wir blühende Pflanzen und Blumen.
Morris beim fotografieren einer Infotafel.
Vom Bollenberg geht es abwärts nach Orschwihr.
Der Blick zurück zeigt uns über den Weinhängen die Bergkapelle "Hexen".
Am Ende des Weges vom - zum Bollenberg.
Wir haben Orschwihr erreicht und kommen gleich an der Kirche vorbei.
In diesem Gasthaus kehren wir ein und lassen uns das elsässische Menü schmecken. Wie in den anderen Gasthäusern bisher geht es auch hier etwas gemütlicher zu so dass wir erst nach über 2 Stunden unsere Mittagspause beenden können. Eine andere Lebensart halt, aber nicht unangenehm.
Weinberge, Winzer, Wein und alles was zum Weinbau gehört haben wir in den vergangenen Tagen hier kennengelernt. Auch für zuhause haben wir uns mit dem köstlichen Stoff eingedeckt. Die Sorten haben wir bei einer Weinprobe in Voegtlinshoffen kennengelernt und ausgewählt. Hoffentlich schmeckt er daheim auch so gut wie hier im Elsass.
Die Bäckerin schaut gerade aus ihrem Laden nach neuer Kundschaft.

Am späten Nachmittag erreichen wir wieder Soultzmatt, unseren Startpunkt von heute Morgen.

Der Besuch im Elsass war für uns ein schönes Erlebnis aber wie immer leider zu kurz.
Was bleibt ist der Wunsch recht bald wieder zu kommen in diesen schönen Landstrich.

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