Titelbild der Webseite Weisse Wueste

    Sahara, sechs Tage unterwegs im Sandmeer

Nach unseren Kulturtagen in Cairo sind wir 500 Kilometer weiter nach Süden gefahren um die Oase Baharia zu erreichen. Am Abend zuvor haben wir weitere Teilnehmer der Reisegruppe die uns in dieser Woche begleiten werden kennengelernt.

In der Oase angekommen räumen wir unser Gepäck vom Bus in Geländewagen um.
Nach einer Mittagspause starten wir unsere Erkundungstour in die weisse Wüste Egyptens.
Sie ist in der östlichen Sahara zu finden.

Jeepkarawane im Sandmeer der Sahara

Begleitet von einem erfahrenen Reiseleiter, der zugleich Fotograf ist und vier wüstenerfahrenen Beduinen, kommen wir
nach der Fahrt auf einer Asphaltpiste tiefer in diese Wüste hinein.

Da es in der Wüste nix zu kaufen gibt wird alles notwendige in einem “Küchenwagen” mitgeführt.
Auch das Feuerholz für die Küche fehlt nicht.

In den Kristallbergen

Fotowanderer in der Sahara
Die Geländewagen fahren weiter und suchen einen Platz für das Nachtlager. Die Fotografen werden das Lager einige Stunden später mit gefüllten Chipkarten erreichen.
Fotograf mit Kamera am Boden liegend
Rolf unser Reiseleiter und Fotograf bei der Arbeit in den Kristallbergen.
Kristalle im Wüstensand

Kristallansammlung im Wüstensand
Fotogene Kristalle strecken sich dem Besucher entgegen.
Lagerplatz für eine Nacht mit Küchenbereich
Eines unserer Nachtlager mit windgeschütztem “Speisezimmer” zwischen den Jeeps.

Küche und Speisezimmer in einem.
Früh am Morgen, gleich nach dem Frühstück geht es weiter.
Zuerst mit den Geländewagen über Stock und Stein, später wieder zu Fuss.

 

 

Fahrer warten auf die Fotografen
Die Fotografen sind wieder mal in der Dünenlandschaft verschwunden.
Der Tourguide verschafft sich einen Überblick
Rahab unser Beduinenführer beobachtet von erhöhtem Posten.
  • Steine und Kristallgebilde im Sand der Sahara
  • Vom Wind erzeugte Sandformen

 Je tiefer wir in die Wüste vorstossen um so mehr weisse Formationen und Motive zeigen sich in der Umgebung.

Vogel im Wüstensand auf Futtersuche
Auch er ist in der Wüste unterwegs um Futter zu finden.
Wartende Jeepkarawanne
Immer wieder warten die Jeeps auf uns Fotografen.
Drei Mädels auf einer Sanddüne
Drei Mädels geniessen den Blick in das Sandmeer. Keine Angst, sie ist dann doch nicht gesprungen :-)
Führungsfahrzeug wartet auf die Fotografen
Immer wieder, warten auf die Fotografen.
Weit reicht der Blick in die Sanddünen
Eigentlich wollten die beiden hier gar nicht mehr weg.
Geländewagen im Sandmeer der Sahara
Die Crew fährt dem Nachtlager entgegen ...
... und die Fotografen dürfen wieder mal laufen :-)
Afrikanischer Sunset in der Sahara
Chef-Fotograf Rolf hat als Belohnung für uns diesen tollen Sonnenuntergang bestellt :-). Über hohe Dünenkämme kämpfen wir uns zum Nachtlager durch wo ein gutes beduinisches Abendessen auf uns wartet.

Der Wecker ruft um 5:30 Uhr

Um 5:30 Uhr ist aufstehen und zehn Minuten später Abmarsch angesagt.
Ohne Frühstück folgen wir Rolf, unserem Foto Guide, über einige Hügel und durch tiefen Sand zum Ziel.

Unser Nachtlager vor Sonnenaufgang
Unser Nachtlager. Die ersten Sonnenstrahlen lassen erahnen was wir in kürze erleben werden.
Erstes Morgenlicht mit Sandstrukturen
Der Lohn für das frühe Aufstehen kann umgehend eingefangen werden. Die Kameras laufen heiss und keiner der Fotografen wagt sich einen Schritt weiter nach vorn in die Sandstruktur.
Altarähnlicher Felstisch auf einer Sanddüne
Einsamer Altar auf einer Sanddüne.
Fotografen laufen im Wüstensand zu neuem Motiv
Ohne Frühstück im Bauch suchen wir unseren Weg.
Zwei Felskuppen erwarten die Fotografen
Felskuppeln warten auf die Fotografen.
Fotografen mit Stativ bei der Arbeit
Nachdem alles im Kasten ist und die Sonne die Wüste komplett ausleuchtet geht es weiter in die Landschaft hinein. Überall “warten” Motive auf uns. Es fällt oft schwer sich davon zu lösen und der Gruppe zu folgen.
Motive wohin man schaut
Die Wüste bringt immer wieder neue Motive hervor.
Fotogene Öffnung in einer Felswand
Ein fotogene Öffnung im Wüstenfels.
Rastende Geländewagen
Als wir die vorausgefahrenen Geländewagen wieder erreichen gibt es eine kleine Stärkung. Abgelenkt durch die herrliche Wüstenlandschaft hat man das fehlende Frühstück nahezu vergessen.
Detailaufnahme unseres blauen Jeeps
Unser blauer Jeep im Detail.
Rastplatz für das Mittagessen
Ohne Wege, Markierungen oder GPS geht es quer durch das Sandmeer zum nächsten Ziel. Wir können uns voll auf unsere Fahrer und Guides verlassen. Ohne sie wären wir hier wohl verloren. Im Schattenbereich wird das Mittagessen vorbereitet.

Pause an der Oase Farafra

  • Erfrischende Quelle mitten in der Wüste
  • Abenteuerliche Zapfsäulen in der Oase

 Einige Kilometer weiter erreichen wir die Oase Farafra.Vor dem Ort finden wir eine sprudelnde Quelle die warmes Wasser aus
 dem Wüstengrund zu  Tage fördert. Ganz ohne Pumpe mit natürlichem Druck. Hier ist Badetag angesagt. Getrennt nach Weiblein
 und Männlein wird in die Badekluft gesprungen und dann hinein in das erfrischende Nass.
 Danach finden wir auch noch eine Tankstelle und haben wieder Sprit für die nächsten Tage.

Durch den Palmenhain in der Oase
Mitten im Palmenhain ist es angenehm kühl für die Mittagspause.
Frische Datteln hängen an der Palme
Datteln noch an der Palme hängend. Wir kennen sie nur aus der Pappschachtel zu Weihnachten.
Main Street in einer Oase
Farafras Haupt- und Geschäftsstrasse.
Restaurant in der Oase
In diesem Restaurant haben wir uns mit Nachschub für die Küche versorgt. Auf der Fahrt zum Palmenhain wurden hier einige Hühner bestellt. Zwei Stunden später können wir fertige Hähnchenteile zum Grillen in Empfang nehmen. Funktioniert überraschend gut diese Art der Versorgung.
Eine Kamelkarawanne zieht vorbei
Auch mitten in einer Wüste, wenn alle Siesta machen, sollte ein Fotograf immer seine Kamera schussbereit haben.
Errosionshöhle im Kreidefels der Wüste

 Die Erosion formte durch Wind, Wasser und extreme Temperaturunterschiede bizarre Gebilde wie diese Höhle im Kreidefelsen.
 In den Wänden finden wir viele Muscheln die aus der Zeit als die Sahara ein tropisches Meer war herrühren.

Fotograf in einer Kreidehöhle
Einsamer Fotograf in einer Kreidehöhle.
Die Weisse Wüste direkt vor uns
Unterwegs im Geländewagen muss nun immer öfter angehalten werden. Warum kann man gut an den Landschaftsformen erkennen.
Kugelberge im Sonnenlicht des frühen Morgen
Kugelberge im ersten Morgenlicht.
Fotograf im Sandmeer
Einsamer Fotograf in der weissen Wüste.
Skurile Kalkformationen vor uns
Der Vorteil einer Reise mit diesem Veranstalter ist, dass dem Reisenden (Fotograf) ausreichend Zeit gelassen wird sich richtig auszutoben. Bei Fragen oder Kameraproblemen stand Guide Rolf immer zur Verfügung.
Ein Nashorn in der weissen Wüste
Guide Rolf berät einen Reiseteilnehmer in Kamerafragen
Reiseleiter und Fotograf Rolf bei der Bildbeurteilung mit einem Teilnehmer.
Mutter und Tochter in Kalksteinform
Bizarre Motive gibt es an vielen Stellen der weissen Wüste zu entdecken.
Kalkstein Skulptur von der Natur erschaffen
Mit dem 17er Weitwinkel am Vollformat ganz nah am Objekt.
Felsgebilde wie Fabelwesen im Wüstensand
Gegen Abend nahe unserem nächsten Nachtlager.
In dieser Ebene verbringen wir die kommende Nacht
Bevor die Sonne am Horizont verschwindet muss ein Platz für das Nachtlager gefunden werden um Zelte, Küche und "Esszimmer" aufzubauen. Die Fotografen können sich jetzt in Ruhe nach Motiven umschauen. (Fahrzeuge in oberer Bildmitte).
Sunset in der östlichen Sahara
Sunset nach Sahara Art.
Beduienenband spielt in nächtlicher Wüste
Nach dem Abendessen und Spülen wird schnell eine Band zusammengestellt. Unsere Beduinen beherrschen ihre musikalische Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit .

Letzter Tag in der Sahara

Reiseleiter und Foto Guide im Dunst des frühen Morgens
Ganz so schlimm sah es am nächsten Morgen nicht aus. Leider war über Nacht Dunst aufgezogen so das man keine Fernsicht mehr geniessen konnte. Zum Glück gab es aber keinen Sandsturm.
Einsamer Fotograf vor Felsendom
Obwohl Dunst aufgezogen ist gibt es noch immer tolle Motive in der Sahara.
Am Lagerfeuer wird das Frühstück zubereitet
Die Kamera blieb im Rucksack und wir halfen bei der Zubereitung des Frühstücks.

Oase Baharia

  • Geschäftiges Treiben in einer Oase
  • Geschäfte in der Oase bieten alles Mögliche an

 Wieder in der Oase Baharia gaben wir uns einem Geschäftsbummel hin.  Wie wenig hier zum Leben benötigt wird hat uns
 immer wieder beeindruckt.  Auf den Strassen sieht man selten Frauen, die Herren der Schöpfung erledigen scheinbar alles.

 Am Nachmittag fahren wir in einem klimatisierten Bus wieder nach Cairo zurück.

Nacht liegt über dem Nil in Cairo

Der letzte Abend am Nil bricht für uns an.
Im Glanz der sich im Nil spiegelnden Lichter lassen wir die viel zu schnell vergangenen Tage unserer Reise gedanklich
an uns vorüber ziehen.
Anstrengend war es aber auch wunderschön und wir nehmen das Flair von Tausendundeiner Nacht mit nach Hause.
Und den Wunsch einmal wieder zu kommen um weitere Abenteuer in Egypten zu erleben.

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